Die 74. Fortbildungswoche war wieder ein toller Erfolg!

13 Vorträge, 27 Workshops und 11 Exkursionen – die 74. Fortbildungswoche des VFPC in Kooperation mit der pädagogischen Hochschule Wien und der AECCs Chemie und Physik, bot Chemie-, Physik- und Volksschullehrer*innen ein vielfältiges Programm. Die Plenarvorträge gaben Einblick in aktuelle didaktische als auch fachliche Forschung, während die Workshops vielfältige Angebote für die Unterrichtspraxis bereitstellten. Die Exkursionen boten die Gelegenheit verschiedenste Forschungseinrichtungen zu besuchen.


Ein Highlight ist auch immer der Vortrag am Montagabend mit anschließendem Buffet. Dieses Jahr gab Dr. Carmen Possnig, die im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA ein Jahr auf einer Forschungsstation in der Antarktis verbrachte, Einblick in die Verhältnisse bei -80°C Außentemperatur, monatelanger Dunkelheit und den Strapazen, die der geringe Sauerstoffgehalt verursacht.

Die Fortbildungswoche hat dabei den Charakter eines großen Klassentreffens, kommen doch jährlich Lehrpersonen und Didaktiker*innen aus ganz Österreich zusammen, und nicht wenige denken beim Betreten des Lise Meitner-Hörsaales und beim Tratschen mit ehemaligen Studienkolleg*innen auch gerne an ihre eigene Studienzeit zurück.

Die Plenarvorträge der 74. Fortbildungswoche auf einem Blick:

  • Prof. Prof. Dr. Jeff Nordine (IPN Kiel): „Mehr als Energieformen: Der System-Transfer-Ansatz für den Energieunterricht in der Unterstufe“
  • Dr. Stefanie Schwedler (Universität Bielefeld): Das Unsichtbare sichtbar machen –Lernen mit Simulationen im Grenzbereich zwischen Chemie und Physik
  • Univ.-Prof. Dr. habil.Andrii Chumak (Universität Wien): Data processing using spin waves
  • PD Dr. Franz Embacher (Universität Wien): Die Allgemeine Relativitätstheorie und das Konzept der Raumzeitkrümmung
  • Prof. Dr. Jani Kotakoski (Universität Wien): The study of 2D materials at atomic resolution
  • Dr. Carmen Possnig: Durch die arktische Nacht.
  • Dr. Ingrid Krumphals (Universität Graz): 3D-Sehen im Physikunterricht
  • Dr. Mario Rothbauer (Technische Universität Wien): Forschung ohne Tierversuche –Interdisziplinäre Forschung an der Grenzfläche zwischen Chemie, Physik und Biologie
  • Dr. Alexandra Jansky (CERN): Wahrscheinlichkeitsrechnung im Physikunterricht
  • Dr. Axel Eggthessad (Pädagogische Hochschule Tirol): Das Beziehungsgeflecht zwischen Sprache und Fach im Chemieunterricht
  • PD Dr. Christoph Kulgemeyer (Universität Bremen): Potenzial und Grenzen von Erklärvideos im naturwissenschaftlichen Unterricht
  • Dr. Philipp Spitzer (Universität Wien): Das Smartphone als Brille zur chemischen Welt
  • Dr. Tim Billion-Kramer (Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung, Heidelberg): Staunen, experimentieren oder big ideas? Quo vadis frühe naturwissenschaftliche Bildung?

 

 

Das Publikum beim Vortrag zu "3D-sehen im Physikunterricht" von Dr. Ingrid Krumphals. (C) S. Zloklikovits
Der Vortrag von Dr. Carmen Possnig über ihre Arbeit in der Antarktis beeindruckte die Teilnehmer*innen. (C) S. Zloklikovits